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Kleiner Frostspanner

Der Kleine Frostspanner - Operophtera brumata

Im Frühling sind sie erst kaum wahrzunehmen, aber wenn der langersehnte Austrieb sofort wieder verschwindet oder die Blätter löchrig oder bis auf die Blattrippen abgefressen werden, sind es meist Frostspanneraupen die den  Schaden an der Pflanze verursachen. Typisch erkennbar sind die Raupen des Frostspanners am „Buckel“, den sie bei Ihrer Fortbewegung machen. Apfel, Birne, Quitte, Pflaume aber auch Ziergehölze wie Ahorn, Buche, Birken dienen als Wirtspflanzen. Frostspanner sind nicht wählerisch.

Entwicklung des Kleinen Frostspanners

Im Herbst schlüpfen die erwachsenen Tiere bei sinkenden Temperaturen und den ersten Frösten. Männchen und Weibchen sind gut zu unterscheiden. Nur die etwa 15mm großen Männchen können fliegen. Das tun sie meist abends wenn es schon kalt ist. Die 5 -7mm großen Weibchen wirken eher spinnenartig mit ihren verkrüppelten Flügeln und sind flugunfähig. Die weiblichen Tiere krabbeln am Baum hoch und legen im Kronenbereich in Ritzen und an Knospenschuppen bis zu 300 Eier ab. 
Sobald im Frühjahr die Temperaturen steigen und sich die ersten Knospen an den Bäumen öffnen, schlüpfen auch die Raupen aus den Eiern. Die gefräßigen Raupen ernähren sich von Blütenknospen, Fruchtansätzen und Blätter. An einem seidigen Faden lassen sich die kleinen Raupen auf tieferliegende Zweige ab oder können damit vom Wind weitergetragen werden.
Die Raupen fressen weiter bis sie sich Mitte Juni zum Boden abseilen und in 6-25cm Tiefe bis zum Herbst verpuppen.

Schadbild des Kleinen Frostspanners

Angefressene Blüten, Fruchtansätze und Blätter sind die ersten Anzeichen. Durch geschädigte Blüten kommt es zu einem geringeren Fruchtansatz.  Angefressene Früchte entwickeln sich mit Schadstellen. Blätter werden oft bis auf die Blattrippen abgefressen. Die Photosyntheseleistung wird verringert. Frische Fruchttriebe können sich nur schlecht entwickeln. Ziergehölze werden durch die Fraßaktivität der Frostspanner insgesamt geschwächt.

Bekämpfung des kleinen Frostspanners

Ab September werden im unteren Stammbereich Raupenleimringe angebracht. Die Weibchen bleiben daran kleben und können im Kronenbereich keine Eier mehr ablegen. Oft bleiben auch die Männchen darauf haften. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Leimringe eng am Stamm anliegen. Auch an Befestigungspfählen sollte ein Leimring angebracht werden. Bei Bäumen mit grober Rindenstruktur können die Übergänge mit Lauril Baumwachs verschlossen werden
Bei einem starken Befall im Vorjahr kann eine Winterspritzung mit Promanal durchgeführt werden. Diese schädigt die Eier. 
Im Frühjahr werden geschlüpfte Raupen mit Raupenfrei Xentari biologisch bekämpft werden. Das Bacillus thuringiensis Präparat ist nützlingsschonend und wirkt nur gegen die Raupen. Wird das Mittel beim Fressen aufgenommen, sterben die Raupen nach wenigen Tagen.

Vögel und andere Nützlinge sollten im Garten unbedingt gefördert werden. Sie sind die natürlichen Gegenspieler der schädlichen Insekten
 

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