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Thripse

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Thripse -Thysanoptera

Thripse erkennen & bekämpfen. Tipps, wie Sie Thripse vorbeugen & Nützlinge gegen Thripse. Die kleinen Insekten verursachen Saugschäden an Zimmer- und  Gewächshauspflanzen. Thripse werden auch Fransenflügler oder Blasenfüße genannt.

Nützlinge gegen Thripse

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Produktdetails
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GRUNDWISSEN

Entwicklungs- & Lebenszyklus von Thripsen

Ein erwachsener Thrips lebt mehrere Wochen. Die Weibchen legen bis zu 70 Eier, meist auf der Blattunterseite in Pflanzenzellen ab. Die Entwicklung durchläuft 4 Nymphenstadien. N1 und N2 saugen an allen Pflanzenteilen. Vorpuppe und Puppe, also die Stadien N3 und N4, sind inaktiv am und im Boden. Die Dauer der Entwicklung vom Ei bis zum Vollinsekt ist von der Temperatur und den Lebensbedingungen abhängig und dauert bei 15 °C ca. 40 Tage. Steigt die Temperatur so ist der Entwicklungszyklus bei 20 °C schon in 22 Tagen durchlaufen. Im Zimmer können sich Thripse also wunderbar das ganze Jahr über vermehren. Im Freien bzw. oder im Gewächshaus  können Thripse als erwachsene Tiere im Boden überwintern. Blattthripse ernähren sich von Säften der Pflanzenzellen. Blütenthripse zusätzlich von Pollen.

Thripse erkennen

Erwachsene Thripse sind ca. 1 - 2 mm lang, häufig dunkel gefärbt oder teilweise quer gestreift. Den deutschen Namen "Fransenflügler“ erhält der Thrips aufgrund der winzigen Fransen an seinen Flügelenden. Versucht man die Thripse zu berühren, fliegen sie schnell davon. Die Larven der Thripse gleichen auf den ersten Blick kleinen hellgrün-gelblich, weißen Stäbchen und sind meist in kleinen Ansammlungen auf der Blattunterseite zu finden. Thripse lassen sich mit bloßem Auge erkennen. Manchmal befindet sich auf der Blattunterseite auch ein weißlicher Flaum. Mit einer Lupe kann man darin oft winzige Jungtiere entdecken. Thripse sitzen gerne an der Blattunterseite, Blütenthripse besiedeln natürlich auch Blüten.

Thripsarten ( Thysanoptera)

An Zimmerpflanzen findet man häufig den markant gestreiften Drazaenen -Thrips (Parthenothrips dracaenae). Der Kalifornische Blütenthrips (Frankliniella occidentalis) ist in blühenden Zierpflanzen besonders gefürchtet. Neben Gewächshausthrips (Heliothrips haemorrhoidalis) und Zwiebelthrips (Thrips tabacci) gibt es noch viele Thripsarten, die im Gewächshaus und Freiland Schäden verursachen.

SCHADEN DURCH THRIPSE

Schadbild

Auf älteren Blättern sind silbrig erscheinende Flächen zu erkennen. Blüten und junge Blätter entwickeln sich verkrüppelt oder einzelne Blütenblätter haben weiße oder silbrig scheinende Flecken. Häufig verkrüppelt Gemüse während der Entwicklung, weil Thripse an den jungen Früchten gesaugt haben (Ringelschwanzsyndrom bei Gurken). Verkorkungen und Verwachsungen sind oft Folge von ins Gewebe abgelegten Eiern.

Ursache

Thripse schaben das Blattgrün der Blätter punktweise ab oder stechen mit ihren Stechborsten Pflanzenzellen an und saugen diese aus. Dadurch tritt Luft in die Pflanzenzellen ein, was zu der silbrig-grauen Verfärbung führt.

THRIPSE BEKÄMPFEN

Vorbeugende Maßnahmen

Blautafeln & Gelbtafeln

An den Leimtafeln bleiben die erwachsenen Thripse hängen. Sie sind hilfreich, um einen Thripsbefall rechtzeitig zu erkennen. Blautafeln zeigen besonders bei Blütenthripsen, die auch grüne Pflanzenteile befallen, eine gute Fängigkeit.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Thripse bevorzugen warme trockene Luft. Deshalb vermehren sie sich während der Heizperiode und im Sommer besonders gut. Im Indoorbereich sollten Sie die Raumtemperatur nach Möglichkeit reduzieren. Zimmerpflanzen werden am besten einmal täglich mit Wasser besprüht.

Thripse biologisch bekämpfen - Nützlinge gegen Thripse

In Gewächshaus und Wintergarten sowie bei Zimmerpflanzen können Thripse biologisch mit natürlichen Feinden bekämpft werden. Um den Befall so gering wie möglich zu halten müssen die Pflanzen regelmäßig kontrolliert werden. Blautafeln und Gelbtafeln erleichtern die Kontrolle. Zur biologischen Bekämpfung von Thripsen können verschiedene Nützlinge eingesetzt werden. Bei starkem Befall kann es erforderlich sein die Nützlinge 2 -3 Mal auszubringen.

Florfliegen

Florfliegen sind ideal bei starkem Befall. Sie vertilgen schnell und zügig Thripslarven. Auch in kühlen Räumen ab 15 °C sind sie sehr effektiv. Da sich Florfliegen im Innenraum i.d.R. nicht vermehren, sollten die Florfliegenlarven mindestens 2-3-mal in zweiwöchigem Abstand oder bei Bedarf ausgebracht werden. Nebenbei verspeisen Florfliegenlarven auch Blattläuse und Spinnmilben. Florfliegen kann man im Eistadium oder im Larvenstadium einsetzen.

Amblyseius Raubmilben

Sie können sich in Wintergärten und Gewächshäuser bei guten klimatischen Bedingungen vermehren. Sie werden auf der Pflanze ausgebracht. Je nach Bedingungen können Amblyseius swirski, Amblyseius cucumeris oder Amblyseius californicus eingesetzt werden.

Hypoaspis Raubmilben

Diese Raubmilben verspeisen Thripspuppen, die sich in und auf der Erde befinden. Hypoaspis miles besiedeln die obere Substratschicht und vernichten auch Trauermückenlarven.

SF-Nematoden

SF-Nematoden werden gezielt zur Bekämpfung von Trauermücken eingesetzt. Sie vernichten nebenbei aber auch Thripspuppen im Substrat.

HÄUFIGE FARGEN ZU THRIPSE

Was tun gegen Thripse in der Wohnung?

Je nach Stärke des Befalls und nach Anzahl der befallenen Pflanzen kann man sich für den Einsatz von Nützlingen gegen Thripse oder bei einem starken Befall für ein geeignetes und dafür zugelassenes Pflanzenschutzmittel entscheiden.

Warum kommen Thripse immer wieder?

Die Puppenstadien der Thripse leben in und auf der Erde. Sie werden bei der Bekämpfung oft nicht beachtet. Nach einer gewissen Zeit schlüpfen wieder neue erwachsene Tiere, die erneut Eier ablegen können. Man muss also über einen längeren Zeitraum Thripse bekämpfen, um auch den letzten zu erwischen.

Sind Thripse auch in der Erde?

Die Puppenstadien der Thripse leben auf oder in der Erde. Sie saugen jedoch nicht an Pflanzenteilen. Erwachsene Thripse können sich bei Kälte in die Erde zurückziehen.

Wie sieht Thrips-Befall aus?

Thripse saugen Pflanzenzellen aus. Auf den Blättern entstehen dadurch silbrig scheinende Flecken. Blüten, Früchte und Blätter können durch die Saugtätigkeit verkrüppeln.

Welche Pflanzen befallen Thripse?

Thripse können viele verschiedene Pflanzen befallen. Grünpflanzen  wie z.B. Ficus, Monstera, Orchideen, Sanseveria; Blühpflanzen z.B. Usambara, Gerbera, Hibuskus; Gemüse z.B. Paprika, Gurke, Bohnen

Welche Tiere fressen Thripse?

Es gibt verschiedene Nützlinge, um Thripse zu bekämpfen. Bei einem starken Befall eignen sich Forfliegenlarven zur schnellen Reduzierung des Befalls. Diese können sich jedoch im bestand nicht etablieren. Raubmilben können sich besser im Pflanzenbestand ansiedeln. Nützlinge kann man kombinieren

Bei welcher Temperatur sterben Thripse?

Erwachsene Thripse können im Winter in der Erde überleben. Larven sterben wenn es zu kalt wird.

Was hilft gegen Thrips-Larven?

Gegen Thripslarven kann man verschiedene Nützlinge zur Bekämpfung einsetzen oder

MITTEL GEGEN THRIPSE

Büro- oder bei Zimmerpflanzen können auch mit dafür zugelassenen Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Sowohl erwachsene Thripse als auch die saugenden Larvenstadien können damit gut bekämpft werden. Geeignete Produkte von Neudorff gegen saugende Schädlinge enthalten natürliche Wirkstoffe und sind gut verträglich für Anwender, Haustiere und Umwelt.

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1Ursprünglicher Preis des Händlers, 2Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers