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Thripse

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Thripse (Thysanoptera)
Thripse, auch Blasenfüße oder Fransenflügler genannt, kommen häufig als Schädlinge an Zimmerpflanzen vor. Es gibt unterschiedliche Arten, die sich in ihrer Lebensweise und ihrem Aussehen ein wenig unterscheiden. Allen ist gemein, dass sie Pflanzenzellen aussaugen und auf diese Weise Pflanzen schädigen und schwächen. Ein Befall von Thripsen wird häufig erst sehr spät erkannt, da die Tierchen sehr klein und unauffällig sind.

Florfliegenlarven
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Variante: 10 m² 30 m²
Raubmilben Amblyseiulus californicus
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(1 Stück / 14,99 €)
Variante: 25 m² 50 m²
Raubmilben Amblyseiulus cucumeris
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Variante: 10 m² 30 m²
Raubmilben Hypoaspis miles
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(1 Stück / 16,99 €)
Variante: 50 m² 100 m²

GRUNDWISSEN

Wie erkenne ich Thripse?

Thripse sind häufig auf der Blattunterseite zu finden. Sie sind 1-2 mm lang und sehr schmal, ähnlich winzigen Stäbchen. Die Larvenstadien sind weiß oder gelblich, während die erwachsenen Thripse eher dunkel gefärbt sind. Mit einer Lupe kann man die typischen gefransten Flügel, die eng am Körper anliegen, erkennen.

Wie vermehren sich Thripse?

Die Dauer des Entwicklungszyklus ist von der Temperatur und den Lebensbedingungen abhängig und dauert bei guten Bedingungen 3-4 Wochen. Ein erwachsener Thrips lebt mehrere Wochen. Die Weibchen legen bis zu 70 Eier meist auf der Blattunterseite ab. Die Thripslarven verpuppen sich geschützt in der Erde.

VORBEUGUNG

Wie kann ich einen Befall von Thripsen vorbeugen?

Thripse bevorzugen warme trockene Luft. Deshalb vermehren sie sich während der Heizperiode besonders gut. Vorbeugend ist es ratsam, die Pflanzen einmal täglich mit Hilfe eines Sprühgeräts mit Wasser zu befeuchten. Am besten eignet sich hierfür weiches Wasser, bzw. Regenwasser. Lebt man in einer Gegend, in der das Leitungswasser sehr kalkhaltig ist, sollte das Wasser vor Gebrauch abgekocht werden oder man mischt das Leitungswasser mit destilliertem Wasser.
Da ein Teil der Entwicklung der Thripse in der Erde stattfindet, kann durch den Austausch der Blumenerde eine Befallsminderung erzeugt werden.

SCHADEN

Wie sieht das Schadbild von Thripsen aus?

Thripse saugen Pflanzenzellen aus. Die ausgesaugten Zellen füllen sich mit Luft. Im Anfangsbefall kann man bei genauer Beobachtung graue bzw. weißliche Pünktchen, die von den ausgesaugten Pflanzenzellen herrühren, erkennen. Wird der Befall schlimmer, bekommen die Pflanzen einen gräulichen, silbrig matten Schimmer. Befallene Pflanzen werden nach und nach schwächer. Manchmal ist auch der junge Austrieb verkrüppelt, wenn Thripse an den jungen Knospen saugen oder an den Blütenblättern sind helle Tüpfelchen zu erkennen, da auch hier Zellen leer gesaugt weren. Auf der Blattunterseite sieht man manchmal einen leichten Flaum. Darin befinden sich oft winzige Jungtiere, die mit einer Lupe identifiziert werden können.

BEKÄMPFUNG

Was kann ich gegen Thripse tun?

Thripse sind nicht einfach zu bekämpfen, da sie oft in den Knospen sitzen und damit geschützt sind. Natürliche Insektizide bieten zur Bekämpfung den Vorteil, dass sie in der Umwelt sehr gut und relativ schnell abgebaut werden und für den Anwender ein geringes Risiko darstellen. Die Anwendung sollte auf alle Fälle 1 bis 2 mal wiederholt werden und es ist darauf zu achten, dass die Pflanzen tropfnass gespritzt werden, auch die Blattunterseiten. 

Welche Nützlinge kann ich gegen Thripse einsetzen?

Um Thripse bei Zimmerpflanzen mit Nützlingen zu bekämpfen, bedarf es regelmäßiger Kontrollen der Pflanzen. Es stehen verschiedene Nützlinge zur Verfügung. Bei einem starken Befall eignen sich Forfliegenlarven am besten, da diese schnell und zügig Thripse ( Larvenstadien, keine Erwachsenen) vertilgen. Nebenbei verspeisen Florfliegenlarven auch Blattläuse und Spinnmilben. Florfliegenlarven sind auch im Gegensatz zu anderen Nützlingen sehr robust und einfach von der Handhabung. Die Larven leben ca. 3 Wochen. Für eine erfolgreiche Bekämpfung sollten die Florfliegenlarven mindestens 3 mal im zweiwöchigen Abstand ausgebracht werden. Da in diesem Zeitraum immer wieder Thripse nachschlüpfen können.
Eine weitere Möglichkeit ist, 2 Wochen nach dem Aussetzen der Florfliegenlarven mit Amblyseiulus Raubmilben weiter zu behandeln. Diese sind besonders aktiv gegen junge Thripslarven.
Hypoaspis Raubmilben verspeisenThripspuppen, die sich in der Erde befinden. Da sich diese Raubmilben auch über Trauermückenlarven im Boden her machen, schlägt man damit 2 Fliegen mit einer Klappe. SF-Nematoden, die ebenfalls gegen Trauermücken eingesetzt werden, erfassen auch Pre-Puppe und Puppenstadien der Thripse in der Erde.
Wie viele Nützlinge benötig werden und ob es Sinn macht, mit einer Kombination von Nützlinge zu arbeiten, hängt von der Befallsstärke ab. Es ist Folgendes zu beachten: Die m²-Angaben beziehen sich auf Kulturflächen mit Pflanzen bis zu ca. 40 cm Höhe. Die Menge, die bei Zimmerpflanzen benötigt wird richtet sich also danach, wie viele Zimmerpflanze es sind und wie groß diese sind. Es ist immer zu beachten, dass Nützlinge in der Regel 2-3 mal nachgelegt werden müssen, je nach Befallsstärke 14 tägig oder bei guter Kontrolle nach Bedarf. Adulte Thripse werden von den Nützlingen nicht erfasst.
Bitte machen Sie sich mit den Klimaansprüchen des jeweiligen Nützlings vertraut (siehe Artikelbeschreibung), um dann den passenden Nützling zu wählen.

Mittel gegen Thripse

* alle Preisangaben inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
1Ursprünglicher Preis des Händlers, 2Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers