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Apfelwickler

Apfelwickler

Apfelwickler - der Wurm im Apfel

Im Inneren der Äpfel fressen die Larven des Apfelwickler-Falters. So entstehen die wurmigen Äpfel. Am Bohrloch außen sind manchmal braune Kotkrümel sichtbar. Der Apfelwickler wird auch als Obstmade bezeichnet und gehört zu den häufigsten Schädlingen an Apfelbäumen. Er kann auch Birnen, Pflaumen und Quitten befallen. Mit welchen maßnahmen Sie erfolgreich den Apfelwickler bekämpfen verraten wir Ihnen gerne.

5
  • biologisches Spritzmittel gegen Apfelwickler
  • Granulosevirus /
    Nachfolgeprodukt von Neudorff Granupom Apfelmadenfrei
  • enthält 5 ml
  • ausreichend für 40- 50 l Spritzbrühe (ca.500m²)

14,99 *
wenig auf Lager
Produktdetails
2
  • mindert Befall mit Apfelmaden
  • geeignet zur Ermittlung des optimalen Spritzzeitpunktes
  • 1 Falle mit 2 inzektizidfreien Leimböden
  • mit 2 Lockstoffkapseln

15,99 *
wenig auf Lager
Produktdetails
1
  • Neubestückung für Neudomon Apfelmadenfalle
  • 2x Lockstoff und 2x Leimboden
  • zur Bekämpfung des Apfelwicklers
  • günstige Nachfüllpackung

11,49 *
sofort verfügbar
Produktdetails
2
  • Schutz vor Maden des Apfel-, Birnen-, Pflaumenwicklers
  • gegen Regen beschichtet
  • verpuppte Maden im Fanggürtel einfach absammeln
  • Einsatz im Frühjahr und Sommer

9,99 *
wenig auf Lager
Produktdetails
2
  • Falle und Spritzmittel gegen den Apfelwickler
  • biologische Bekämpfung
  • wurmfreie Äpfel
  • ausreichend für eine Saison

UVP: 30,98 2
27,98 *

-10 %

wenig auf Lager
Produktdetails
1
  • 2 Produkte im Set
  • Madex Max + ApfelmadenFalle Nachrüst-Set
  • Bekämpfung von Apfelwickler

UVP: 26,48 2
23,98 *

-9 %

wenig auf Lager
Produktdetails
  • Nematoden gegen Apfelwickler-Larven
  • Ausbringung: spritzen
  • Zeitraum: Sept.- zeitiges Frühjahr
  • biologische Maßnahme
  • Versand nur innerhalb Deutschland

ab 14,99 *
Varianten: 6 Mio. 12 Mio.
Produktdetails Variante wählen

Merkmale & Entstehung

Entwicklung des Apfelwicklers

Der Apfelwickler ist ein Falter mit gräulich, hellgrauen Streifen und kupferfarbenem Fleck am Ende der Flügel. Er ist ca. 1 cm groß, fliegt in der Dämmerung bei Temperaturen ab 15 °C. Unter günstigen warmen Bedingungen kann es 2 Generationen pro Jahr geben. Die Eiablage erfolgt kurz nach dem Schlupf in einem Zeitraum von 2-4 Wochen an Blättern in Fruchtnähe. Bei Temperaturen über 10 °C schlüpfen die Larven schon innerhalb 10 Tage. Die Larve schabt anfangs an der Apfelschale und bohrt sich nach wenigen Stunden, spätestens nach 3-4 Tagen in die Frucht ein. Die Larve frisst sich innerhalb von ca. 4 Wochen durch den Apfel hindurch. Es entstehen zwei Bohrlöcher, denn die Maden fressen sich in den Apfel (Einbohrloch), durch den Apfel hindurch und kommen an der anderen Seite wieder heraus (Ausbohrloch). Am Bohrloch außen sind manchmal braune Kotkrümel sichtbar. Die Raupe lässt sich auf den Boden ab. Sie überwintert als Made im Kokon am Stamm oder Boden. Fällt der Apfel mit der Larve vorzeitig ab, versucht die Raupe wieder am Stamm hochzuklettern. Zwischen Anfang Mai und Ende August kann immer wieder ein Falterflug festgestellt werden. Die einzelnen Generationen sind nicht klar voneinander abgetrennt.

Bekämpfung

Vorbeugende Bekämpfung des Apfelwicklers

Befallene Äpfel fallen oft vorzeitig vom Baum. Die Maden befinden sich zu diesem Zeitpunkt meist noch im Apfel, bevor sie sich für die Verpuppung einen anderen Unterschlupf suchen. Deshalb ist eine wichtige Maßnahme, das Fallobst täglich aufzusammeln und aus dem Garten zu entfernen. Ab Mitte Juni sollte am Stamm des Apfelbaums ein Obstmaden Fanggürtel angebracht werden. Die Obstmaden suchen ab diesem Zeitpunkt ein Versteck, um sich zu verpuppen, bzw. um den Winter zu überdauern. Der Wellpappegürtel wird von den Maden gerne dafür genutzt. Einmal pro Woche sollte der Gürtel kontrolliert und ggf. sogar erneuert werden. Im Winter, spätestens bis Mitte April sollten die Apfelbaumstämme auf unter der Borke sitzende Larven untersucht werden.

Mit der Neudomon Apfelmadenfalle, die ab Mitte Mai in die Bäume gehängt wird, wird ein Teil der männlichen Falter weggefangen. Das Prinzip ist einfach: Die mit dem spezifischen Sexuallockstoff der Weibchen, einem sog. Pheromon, ausgerüsteten Klebefallen locken die Männchen an. Damit kommt es nicht zur Begattung und es gibt keinen Nachwuchs. Die Fallen müssen regelmäßig kontrolliert werden, denn bei einem starken Befall müssen für eine erfolgreiche Bekämpfung zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden. Die Wirkung der Pheromonkapsel lässt nach ca. 6 Wochen nach. Dann sollte sie ausgewechselt werden. Dafür gibt es das Neudomon Apfelmadenfalle Nachrüstset.

Bekämpfung des Apfelwicklers

Mit der Neudomon ApfelmadenFalle lässt sich der Wicklerflug gut überwachen. Die Kombination mit dem biologischen Spritzmittel Madex Max kann zu einer wurmfreien Ernte verhelfen. Dieses Präparat enthält Granuloseviren, die natürlichen Gegenspieler der Apfelmaden. Für Menschen, Haustiere und Umwelt ist das Präparat bei sachgerechter Anwendung völlig ungefährlich. Durch die Beobachtung des Falterflugs mit der Pheromonfalle kann der Spritzzeitpunkt genau terminiert werden. Werden pro Woche mehr als fünf Falter in der Falle gefangen, sollte nach sieben Tagen die erste Spritzung erfolgen. Eine Wiederholung der Spritzung nach einer weiteren Woche erhöht den Bekämpfungserfolg. Wichtig bei dieser biologischen Bekämpfung ist der genaue Spritzzeitpunkt, denn die Nachwuchsraupen müssen den Wirkstoff aufnehmen bevor sie sich in die Früchte einbohren.

Eine weitere biologische Bekämpfung kann mit SF-Nematode gegen Apfelwickler  durchgeführt werden. Hier werden ca. im September Stamm und Boden unter der Baumkrone behandelt. Die Maden, die sich bereits in ihrem Überwinterungsversteck befinden, können damit abgetötet werden. Der Wurmbefall in der nächsten Saison wird damit stark eingedämmt.

Für eine erfolgreiche Bekämpfung ist die Kombination verschiedener Maßnahmen zu empfehlen. Hilfreich ist es den Entwicklungszyklus des Apfelwicklers zu kennen.

* Preisangaben inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
1Ursprünglicher Preis des Händlers, 2Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers