Hochbeete
Hochbeete das Highlight in jedem Garten
Hochbeete sind nicht nur eine Möglichkeit im Garten rückenschonend zu arbeiten. Hochbeete aus Holz oder anderen Materialien gewinnen zunehmend an Bedeutung als gestalterisches Element im Garten, auf der Terrasse und Balkon. Im Grunde sind Hochbeete riesige Pflanzkästen, in denen man während der ganzen Saison ernten kann.
Gemüseanbau im Hochbeet
Fragen und Antworten zu Hochbeeten
Welche Vorteile hat ein Hochbeet
In Hochbeeten ist der Unkrautbewuchs sehr gering. Außerdem ist es natürlich viel leichter, das Unkraut zu jäten. Man sieht es und erreicht es einfach besser.
Auch die Anzucht, Pflege und Ernte von Gemüse, Kräutern und z.B. Erdbeeren ist einfach und rückenschonend möglich.
Auch Schnecken sind in Hochbeeten weniger ein Problem. In der Regel wandern diese von außen zu. Mit Neudorff Schnecken-Schutz kann dies verhindert werden. Es handelt sich hierbei um ein Kupferband zur mechanischen Schneckenabwehr, welches rund um das Hochbeet angebracht wird. Sollten sich schon Schnecken im Hochbeet befinden, reicht in der Regel eine Anwendung von Neudorff Ferramol Schneckenkorn aus, um diese zu vernichten. Auch die Kontrolle der Pflanzen nach Schädlingen und Krankheiten wird erleichtert, weil man das Gemüse besser im Blick hat und bei Befall rechtzeitig reagieren kann.
Wie groß sollte ein Hochbeet sein?
Neben der Fläche, die für ein Hochbeet zur Verfügung steht, ist die Größe eines Hochbeetes von weiteren Faktoren abhängig. Die Breite sollte es ermöglichen, alle Pflanzen im Beet gut zu erreichen. Die Länge kann variieren. Doch je länger ein Hochbeet ist, desto eher neigen die Seitenteile je nach Material dazu, durch die Befüllung auseinander gedrückt zu werden. Diese müssten dann wieder speziell verstrebt werden.
Wie muss ein Hochbeet befüllt werden? Was sind Hochbeetschichten?
- die 1. unterste Schicht besteht aus groben Füllgutmaterialien wie Schnittmaterialien und andere Gartenabfällen
- die 2. mittlere Schicht besteht aus Kompost wie z.B. dem Neudorff Hochbeet- und Gartenkompost
- die 3. obere Schicht ist die Pflanzschicht für die Pflanzerden wie die torffreie NeudoHum Hochbeet- und Gewächshauserde verwendet werden sollten
Bevor das Hochbeet befüllt wird, ist es sinnvoll am Boden ein engmaschiges Drahtgitter auszulegen. So können Wühlmäuse und andere Nager nicht von unten ins Beet dringen. Auf das Gitter wird die 1. Schicht bestehend aus anfallendem, holzigem Schnittgut und anderen groben Gartenabfällen ins Hochbeet gefüllt. Dabei gilt die Regel, grobes Material von Baum- und Strauchschnitt als unterste Schicht einzufüllen. Es folgen Gartenabfälle, Grasschnitt, Stroh, Kompost je nach Verfügbarkeit. Hervorragend eignet sich der Neudorff NeudoHum Hochbeet- und GartenKompost als 2. Schicht. Als oberste 3. Schicht, in die man pflanzt oder sät, wird eine feine Erde wie z.B. die Neudorff Neudohum Hochbeet- und Gewächshauserde aufgetragen. Diese sollte ab der Pflanzung bis spätestens ca. 3 Wochen nach der Pflanzung mit organischen Düngern wie dem Neudorff Azet Hochbeet- und Gemüsedünger oder dem flüssigen Azet Hochbeetdünger zur optimalen Versorgung der Pflanzen gedüngt werden. Zusätzlich können bei Strakzehrern wie Tomaten noch vegane Hornspäne ins Pflanzloch gegeben werden. Für einen guten Geschmack, Qualität und Lagerfähigkeit des Gemüses ist eine zusätzliche Gabe mit dem Azet Kaliumdünger zu empfehlen.
Durch natürliche Abbauprozesse sinkt der Füllstand eines Hochbeetes im Laufe der Vegetationszeit, so dass im Frühjahr die obere 3. Schicht Erde oder auch die 2. Schicht nachgefüllt werden müssen. Nach so 5-6 Jahren sollte das Hochbeet komplett mit den verschiedenen Materialschichten erneuert werden. Nicht immer hat man im eigenen Garten ausreichend Füllmaterial für das Hochbeet. Informieren Sie sich bei Kompostwerken in Ihrer Nähe, für die Beschaffung von geeignetem Füllmaterial.
Ein Hochbeet als Frühbeet nutzen
Mit einer schützenden Haube wird das Hochbeet zum idealen Frühbeet. So kann schon zeitig im Jahr die erste Ernte von eigenem Gemüse erfolgen. Auch eine einfache Tunnelfolie bietet im zeitigen Frühjahr schon einen deutlichen Temperaturvorteil. Ab April schützt das Neudorff SchädlingsschutzNetz die Gemüsepflanzen vor verschiedenen Schädlingen.