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Spinnmilben

Spinnmilben

Spinnmilben sind Pflanzenschädlinge, die sowohl an Zimmerpflanzen, im  Gewächshaus  als auch im Garten häufig vorkommen. Zur umweltfreundlichen und erfolgreichen Bekämpfung empfehlen wir die nachfolgenden Produkte gegen Spinnmilben.

17
  • Florfliegen-Larven gegen Blattläuse
  • auch gegen Wollläuse, Thripse und Spinnmilben
  • ganzjährig einsetzbar bei mind. 12°C
  • Einsatz im Gewächshaus, Zimmer und bedingt im Freiland
  • Versand nur innerhalb Deutschlands

ab 9,99 *
Varianten: 10 m² 30 m²
Produktdetails Variante wählen
7
  • Raubmilben gegen Spinnmilben
  • ab 18°-25°C aktiv
  • für Gewächshaus und Zimmer
  • ganzjährig
  • Versand nur innerhalb Deutschlands

ab 9,99 *
Varianten: 10 m² 30 m²
Produktdetails Variante wählen
  • gegen Thripse und Spinnmilben
    Amblyseiulus californicus
  • verträgt hohe Temperaturen
  • vorbeugender Einsatz
  • im Innenraum
  • Versand nur innerhalb Deutschlands

ab 14,99 *
Varianten: 25 m² 50 m²
Produktdetails Variante wählen
  • Amblyseius Raubmilben gegen Thripse
  • ganzjährig bei Temp. über 16°C
  • Nebenwirkung gegen Spinnmilben
  • für Gewächshaus und Innenraum
  • Versand nur innerhalb Deutschlands

ab 9,99 *
Varianten: 10 m² 30 m²
Produktdetails Variante wählen

Grundwissen

Wie sehen Spinnmilben aus?

Spinnmilben sind kleine, rundliche, stecknadelkopfgroße Spinnentiere. Mit dem bloßen Auge sind sie gerade noch erkennbar. Farblich sind sie allerdings sehr unscheinbar. Je nach Jahreszeit und Nahrung können sie eine etwas unterschiedliche Färbung aufweisen. Meist sind sie gelblich-grün mit zwei dunklen Flecken auf dem Rücken. Bei niedrigen Temperaturen und im Hungerstadium wechselt ihre Färbung nach bräunlich-rot. Daher stammt auch ihr Trivialname, unter dem sie gut bekannt und gefürchtet sind: die Rote Spinne.

Welchen Schaden verursachen Spinnmilben?

Spinnmilben findet man vorwiegend auf den Blattunterseiten. Dort stechen sie einzelne Pflanzenzellen an und saugen diese aus. Die leergesaugten Zellen füllen sich mit Luft und sind bei Anfangsbefall als einzelne kleine helle Sprenkel erkennbar. Später wenn die Anzahl der leergesaugten Zellen zunimmt, entsteht oft ein silbriger Schimmer. Im Gegensatz zu einem Blattlausbefall entwickelt sich kein klebriger Belag, denn  Spinnmilben saugen nicht im zuckerhaltigen Pflanzensaft. Nach und nach verlieren die befallenen Blätter ihre grüne Färbung bis sie braun werden und schließlich absterben. Zu ihrem Schutz bilden Spinnmilben ein feines Gespinst aus, erst kaum erkennbar an der Blattunterseite. Nach und nach breitet sich dieses mit zunehmendem Befall aus, bei besonders starkem Befall kann es sogar die ganze Pflanze umhüllen. Obstbaumspinnmilben bilden allerdings kaum Gespinste.

Was Sie über Spinnmilben wissen sollten

Spinnmilben lieben trockene, warme Luft, deshalb sind sie bei Zimmerpflanzen ein häufiger Winterschädling. Die trockene Heizungsluft fördert ihre Vermehrung.
Im Garten treten sie besonders stark bei heißer und trockener Witterung auf. Spinnmilben entwickeln sich über verschiedene Entwicklungsstadien vom Ei bis zum adulten Tier. Befinden sie sich während ihrer Entwicklung gerade in einer Ruhephase lassen sie sich schwieriger bekämpfen, da die Körperaktivitäten, wie Nahrungsaufnahme und Atmung eingeschränkt sind. Für eine erfolgreiche Bekämpfung sind bei Pflanzenschutzbehandlungen deshalb meist wiederholte Anwendungen erforderlich.

An welchen Pflanzen kommen Spinnmilben vor?

Spinnmilben haben ein sehr breites Wirtsspektrum, sie können sozusagen an allen Pflanzen vorkommen. Nichts desto trotz gibt es Pflanzen, die sie besonders lieben. Bei Zimmerpflanzen trifft man sie besonders häufig an Zitrusgewächsen, unter den Gemüsen ist die Gurke und die Bohne besonders anfällig und in heißen Sommern kann sie auch große Schäden an Obstbäumen verursachen.

Vorbeugung

Welche vorbeugenden Maßnahmen schützen vor Spinnmilbenbefall?

Die beste Vorbeugung ist, es den lästigen Saugern ungemütlich zu machen. Regelmäßiges Besprühen der Pflanzen sorgt für feuchte Luft, die sie nicht mögen, und wirkt so einem Befall mit Spinnmilben entgegen. Eine ausgewogene Pflanzenernährung stärkt zudem die Widerstandskraft gegenüber Schädlingen. Besonders eine organische Düngung z. B. mit BioTrissol Blumendünger für Zierpflanzen oder Azet Gartendünger für Gemüse und Obst sorgt mit natürlichen Grundsubstanzen für einen belebten, gesunden Boden und steigert so die Aufnahmefähigkeit und damit die Versorgung und Widerstandsfähigkeit der Pflanzen. Bei Obstgehölzen können durch eine Austriebsspritzung mit Promanal Austriebsspritzmittel die Wintereier der Spinnmilben zum Zeitpunkt des Knospenschwellens unter einem Ölfilm erstickt werden. Promanal Austriebsspritzmittel ist ein natürliches Mittel auf Paraffinölbasis. Der Befallsdruck für die nächste Saison wird durch diese Maßnahme extrem reduziert. Bei einer Behandlung werden nicht nur die Eier der Spinnmilben erfasst, sondern auch alle Überwinterungsstadien anderer Schädlinge, wie z. B. Blattläuse oder Frostspanner.

Bekämpfung

Wie funktioniert eine erfolgreiche Spinnmilbenbekämpfung?

Wichtig ist es, die Pflanzen immer genau zu beobachten, um einen Befall möglichst früh zu erkennen. Bei einer Bekämpfung im Anfangsstadium hat man die besten Erfolgschancen. Bei Zierpflanzen im Innenraum können die Schädlinge mit dem wirkungsstarken Naturprodukt Neudorff Neem Plus Schädlingsfrei erfolgreich abgetötet werden. Im Freiland kann eine erfolgreiche Bekämpfung auch mit  Neudorff Spruzit Schädlingsfrei, das Rapsöl und Naturpyrethrum als Wirkstoff enthält, durchgeführt werden. Das äußerst wirksame Pflanzenextrakt Naturpyrethrum wird durch das Sonnenlicht innerhalb kurzer Zeit wieder abgebaut und es bleiben davon keine Rückstände auf den Pflanzen zurück. Für die Behandlung von Gemüse und Obst empfiehlt sich Neudorff  Neudosan Obst -und GemüseSchädlingsFrei, das mit Kaliseife die Atmungsorgane der Schädlinge verklebt und somit einen natürlichen Behandlungserfolg verspricht. In jedem Fall ist eine Behandlungswiederholung nach ca. einer Woche anzuraten, damit Spinnmilben, die sich zum Zeitpunkt der Bekämpfung in der Ei –oder einer Ruhephase befunden haben, noch beseitigt werden können. Als optimalen Bekämpfungszeitpunkt wählt man am besten den Abend oder die frühen Morgenstunden um Verbrennungen an den Pflanzen durch die Sonneneinstrahlung vorzubeugen. Wichtig ist es auch, die Pflanzen gründlich tropfnass zu spritzen und vor allem auch die Blattunterseiten zu benetzen.

Können auch Nützlinge gegen Spinnmilben eingesetzt werden?

Bei Zimmerpflanzen und im Gewächshaus können bei frühzeitigem Erkennen des Befalls die Raubmilben Phytoseiulus persimilis gegen die Spinnmilben eingesetzt werden. Diese sind ein natürlicher Gegenspieler der Spinnmilben. Mit einer hohen Aktivität spüren Raubmilben die Spinnmilben auf und fressen diese. Sie verzehren jedes Entwicklungsstadium: das Ei, die Larve und den ausgewachsenen Schädling. Vorrausetzung für einen erfolgreichen Einsatz von Raubmilben sind Tagestemperaturen von mindestens 18 °C und eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 60 %. Die Raubmilbe Ambyseiulus cucumeris ist ebenfalls ein Nützling gegen Spinnmilben. Sie ist zwar nicht so gefräßig wie Phytoseiulus aber dafür nicht so anspruchsvoll an Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Deshalb ist sie gut auch für den vorbeugenden  Einsatz im Zimmer geeignet.
Wenn Sie Nützlinge einsetzen möchten, der Befall aber schon sehr stark ist, kann der Befallsherd erst einmal mit Neudosan AF oder Neudorff  Neudosan Obst -und GemüseSchädlingsFrei behandelt werden. Nach dem Antrocknen können die Nützlinge ohne zusätzliche Wartezeit eingesetzt werden. Dieses Verfahren hat sich besonders in Gewächshäusern bewährt, da hier die Spinnmilben oft explosionsartig auftreten.

Produkte gegen Spinnmilben

* Preisangaben inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
1Ursprünglicher Preis des Händlers, 2Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers